Ausstellung „Farben vom See“

Ab Sonntag, dem 19. Mai 2019 gibt es eine Ausstellung meiner Arbeiten in der Galerie des Alten Owinger Rathauses, Hauptstraße 35, 88696 Owingen. Die Vernissage beginnt um 17:00 Uhr.

Dr. Klaus Antons Antons (Überlingen) spricht zur Einführung, die musikalische Umrahmung übernimmt Werner Gaiser (Stockach). 

Zur Ausstellungseröffnung möchte ich ganz herzlich einladen.

Die Ausstellung dauert bis Freitag, 29. Juni 2019. 

Die Galerie ist geöffnet:

Montag: 8 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr

Dienstag: 8 – 12 Uhr

Mittwoch: 8 – 12 Uhr

Donnerstag: 8 – 16 Uhr

Freitag: 8 – 12 Uhr


Es gibt zwei zusätzliche Termine am Donnerstag (Feiertag Christi Himmelfahrt), dem 30. Mai von 15 – 18 Uhr und am Sonntag, dem 16. Juni ebenfalls von 15 – 18 Uhr.

Unter dem Titel „Farben vom See“ sind in den Galerieräumen rund 30 Arbeiten (Aquarelle, Pastelle und Mischtechniken) aus den letzten Jahren zu sehen, vor allem Seelandschaften, aber auch Bilder des Hegaus. In einem kleinen Raum wird zusätzlich auch eine Auswahl von Zeichnungen und Skizzen gezeigt.

Blick vom Rorschacher Berg. Pastell

Blick vom Rorschacher Berg. Pastell

Bei der Auswahl der Bilder spielen vier Themenbereiche meiner Malerei eine Rolle, nämlich „Farben“, „Techniken“, „Variationen“ und „Erinnerungen“. Zu jedem der Bereiche gibt es in der Ausstellung Kurztexte. 

Farben

Der Titel der Ausstellung „Farben vom See“ stammt von einem Buch, das vor einigen Jahren erschienen ist. Der Autor bat mich, seine Texte mit einigen meiner Aquarelle zu ergänzen. Er malte mit Worten, ich mit Farben. Wir waren uns einig über die Eigenheiten des Sees. 

Diese Farben gibt es nirgendwo anders. Das Blau ist blauer, das Grün ist grüner, ein Silbergrau schwebt immer über dem Wasser. Wo immer man über die Wasserflächen blickt, vereinen sich Wellen, Wolken, Licht und Wind zu immer neuen Farbspielen. Ein weiter Horizont kennt im flirrenden Licht keine Abgrenzung zum Himmel mehr. Die Auf- und Untergänge der Sonne, die Abendstimmungen oder der glatte Seespiegel am frühen Morgen erzeugen Stimmungen, deren farbliche Harmonien eben nur hier zu entdecken und zu erinnern sind.

Im späten Jahr werden die Schattierungen subtiler, das blasse Blau des Wassers verliert sich in graubraunen Kieselflächen, das dunkle Grün der Algen markiert alte Wasserstände.

Solche Erinnerungen sind es, die „meinen“ Bodensee ausmachen. An die vernebelten Ufer im Oktober oder November zurück zu denken, wenn man das Gefühl haben konnte, dass einem der See ganz allein gehört, das sind starke Bilder, die ich für mich bewahrt habe.

Erinnerungen

Der Großteil meiner Malerei besteht aus Erinnerungen, die auf irgendeine Weise aus den Gedanken auf das Papier gelangen. Auch meine Skizzen entstehen zu großen Teilen im Atelier. Sie dienen dazu, ein Bild festzuhalten, bevor es wieder aus der Erinnerung verschwindet. 

Aus dem Bild im Kopf kann aber auf dem Papier etwas ganz anderes entstehen und während des Malens entwickeln sich die Blicke auf eine Landschaft ohnehin von ganz allein. Ich bilde also nicht ab, was mir als Idee vorschwebt, sondern nutze eine Idee, damit sich daraus ein Bild entwickelt. 

Was schließlich als fertiges Bild vor mir liegt, hat vielleicht mit der ursprünglichen Erinnerung gar nicht mehr viel zu tun.

Die Bilder vom Bodensee haben viel mit Erinnerungen an die Kindheit zu tun. In diesen Kopfbildern kommen Menschen nicht vor. Was mich als Kind wohl mehr beindruckt hat, das waren die weiten Blicke über die Seeflächen. Es sind Erinnerungen an Wanderungen oder Ausflüge, die an besonderen Aussichts-punkten endeten. Solche weiten Blicke blieben bei mir hängen und nun wandern sie auf das Papier. Manche Erinnerungen tun das in immer neuen Variationen. 

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Zeitungsbericht zur Ausstellung „NEUE BILDER“ IN STOCKACH

Bei der Vernissage zur Ausstellungseröffnung stand die kleine VHS-Galerie in Stockachs Oberstadt dem Besucheransturm schier fassungslos gegenüber. Er sei geradezu stolz, dass Warndorf in seinen Räumen ausstelle, betonte der Kulturwissenschaftler Frank Weigelt, der als VHS-Geschäftsstellenleiter rund 80 Kunstfreunde begrüßen konnte. 25 Werke in unterschiedlichen Formaten bilden die Werkschau. Zu sehen sind abstrahierte Landschaften vom Hegau und dem
westlichen Ende vom Bodensee, in den Techniken Aquarell, Pastell und Mischtechnik. Sie alle entstammen den Jahren 2016/2017. In seiner Laudation beschrieb Jürgen Bantle den Protagonisten als einen Menschen, der in der Region nicht nur als Maler eine Bedeutung erlangte. Man kenne Thomas Warndorf auch als einstigen Lehrer, als Studioleiter von Radio 7 wie auch als einstigen Stockacher Kulturamtsleiter. „Vieles von dem, was Stockach heute kulturell zu bieten hat, geht aus Warndorfs Initiative zurück", erklärte Bantle, der an Warndorfs Auftritte im Grobgünstigen Narrengericht sowohl als Kläger wie als Archivar erinnerte. Seine jüngsten Werke seien ausdrucksstärker als in früheren Jahren. Warndorf, der die Macht der Farben kenne, male ausschließlich aus seiner Erinnerung. Vieles gehe dabei aus Kindheitserinnerungen zurück. Manche Bilder sind konkreter, andere eher abstrakt. Herausragend ist hier die Nummer 9, eine Abendstimmung am See in Aquarell, Pastell und Tusche. Die Lust, genauer hinzuschauen, weckt aber auch die transparente Leichtigkeit in Werken mit Titeln wie „Früher Morgen am See". Vom Wind bewegt scheinen sich die das Ufer umsäumenden Weiden und Pappeln gespenstisch auf-zubauschen. „Wir haben ein frühes Aquarell von ihm im Wohnzimmer. Inzwischen malt er in verschiedenen Techniken - eine echte Bereicherung" sagte Manfred Peter, pensionierter Notar aus Stockach. 

Thomas Warndorf zeigt seine Werke in den Räumen der VHS Stockach. Ausstellung ist noch bis 29. Dezember zu sehen

Beitrag aus dem Südkurier, geschrieben von Gabi Rieger

VERNISSAGE ZUR Ausstellung „Neue Bilder“ IN STOCKACH AM BODENSEE

Am Freitag, dem 8. September 2017 findet um 19:30 Uhr die Vernissage meiner neuen Ausstellung in Stockach statt. Die vhs Stockach zeigt meine Bilder bis zum 29. Dezember.  Zur Eröffnung spricht Jürgen Bantle. Er kennt mich und meine Bilder seit vielen Jahren. Ich lade Sie und euch alle herzlich zur Eröffnung ein.

Herzliche Einladung zur Vernissage
Freitag, 8. September 2017, 19:30 Uhr
Begrüssung: Frank André Weigelt
Laudatio: Jürgen Bantle

Thomas Warndorf: Neue Bilder
8. September - 28. Dezember 2017
vhs Stockach, Hauptstrasse 1, 78333 Stockach
Öffnungszeiten
Mo - Fr.   09.00 - 12.30
Mo, Di.    14.00 - 16.00
Do.          14.00 - 18.00

Untersee  (Aquarell, Tusche) 2017

Untersee (Aquarell, Tusche) 2017

Die Ausstellung trägt den Titel „Neue Bilder“  und beschäftigt sich mit Landschaften und Stimmungen des Bodensees und des Hegaus. Von den 23 Arbeiten stammen 15 aus diesem Jahr, 6 aus dem Jahr 2016 und zwei aus dem Jahr 2014. Ich habe viel mit Mischtechniken experimentiert. Ausgangspunkt sind zumeist Pastellkreiden, ergänzt durch Farbstifte, Aquarell oder Tusche.  Diese Mischungen ergeben sich immer erst während des Malens, es gibt vorab keine Festlegungen und auch nur umrisshafte Skizzen. DieseVorzeichnungen, die aus Erinnerungen stammen,  sind nur Anhaltspunkte und haben verlieren während des Malens ihre Bedeutung. 

Neue Formate

Lettloch / Ludwigshafen (Pastell, Farbstifte) 2017

Lettloch / Ludwigshafen (Pastell, Farbstifte) 2017

Zum ersten Mal zeige ich in der Stockacher Ausstellung Pastelle im Breitwandformat 40 x 100 cm.  Mit diesem Format kann ich die weiten Blicke, die langgestreckten Uferstreifen und vor allem die Stimmungswechsel gut einfangen.  Die Arbeiten entstehen mit Pastellkreiden und mehrfachem Fixativauftrag auf Karton, auf dem wiederum mit Kreide und schließlich mit Farbstiften weiter gearbeitet wird.  In diesen Bildern versuche ich nicht nur, typische „Sommer“-Stimmungen umzusetzen. In meinen eigenen Erinnerungen spielen die kalten Tage des Winters am See eine große Rolle. Es sind die Tage mit dem niedrigsten Wasserstand und breiten Geröllufern. Dann kann man weite Strecken direkt am Ufer entlangwandern, hört nur das Geschrei der Möwen und riecht die Algen.  Das sind meine Tage am See. 

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Bilderrahmen der Firma Max Aab

Ich verwende Wechselrahmen der Firma Max Aab im „Profil 102“. Diese Rahmen gibt es lackiert, lasiert oder in Natur- bzw. Edelholz. Für meine Ausstellungen verwende ich in der Regel die weiß lackierte Ausführung. Ein Austausch ist aber leicht möglich. Weitere Informationen sind zu finden unter www.aab-bilderrahmen.de